| Ankündigung zu Warteschleifen-Regelung löst Verwirrung aus |
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| Mittwoch, 23. Juni 2010 | |
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Nach verschiedenen Medienberichten vom vergangenen Wochenende plant das Wirtschaftsministerium in einem Entwurf einer Telekommunikationsnovelle eine neue Reglung, nach der Anrufe in Warteschleifen kostenlos sein sollen. Demnach sollen Anrufe erst abgerechnet werden dürfen, wenn ein Agent am Apparat sei. Die Neuregelung soll für alle Servicenummern gelten, die minutenabhängig abgerechnet werden. Darüber hinaus solle die Regelung noch mit allen Marktteilnehmern auf ihre Praktikabilität hin erörtert werden.
Die Ankündigung der Neuregelung führte zu Verwirrung in der Branche, da nach Brancheninsidern das Problem technisch nicht gelöst ist, Onlinedienste aber berichteten, dass dies inzwischen möglich sei. Richtig ist, dass das so genannte Offline-Billing bisher nur über die 0900er-Rufnummern realisiert werden kann. Die Bundesnetzagentur erklärte dazu gegenüber TeleTalk, dass das von der Bundesnetzagentur eingeleitete Konsultationserfahren, wie in der 0180er-Rufnummerngasse kostenfreie Warteschleifen technisch umgesetzt werden können, noch nicht abgeschlossen sei. Die Frist zur Einreichung von Stellungnahmen sei im Mai abgelaufen und man werte derzeit noch zahlreiche Aspekte aus. Das Verfahren soll im Sommer abgeschlossen werden. Ziel sei es auch festzustellen, ob wie von der Bundesnetzagentur vorgeschlagen, die technische Realisierung über die Gasse 0180-0 erfolgen könne. Darüber, wie sich die dann von der Agentur erarbeitete Empfehlung auf den Gesetzentwurf auswirke, könne man keine Angaben machen. |
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